Zwei Interpellationen zu den Könizer Schulhäusern im Parlament eingereicht

An der Sitzung des Parlamentes vom 31. Mai 2010 habe ich zwei Interpellationen eingereicht. Die eine befasst sich mit der Idee, die im bürgerlichen Dickicht stecken gebliebenen Investitionen der Landorfstrassen-Sanierung statt in Strassen in die Könizer Schulhäuser und den Park zu investieren. Die zweite verlangt Antworten auf die schon lange notwendigen Sanierungs- und Erweiterungsnotwendigkeiten der beiden Schulhäuser Wandermatte Wabern und Köniz Buchsee.

Öffnet internen Link im aktuellen Fenster--> mehr dazu

Rang 5 in Köniz, Rang 11 im Wahlkreis Bern Süd - darüber freue ich mich sehr!

Nun sind die Gross- und Regierungsratswahlen vorbei. Ich freue mich sehr, dass wir die rot-grüne Mehrheit im Regierungsrat mit Barbara Egger, Philippe Perrenoud, Andreas Rickenbacher und Bernhard Pulver verteidigen konnten! Das tröstet über die herben Verluste im Grossen Rat hinweg, wo insbesondere die SP krebst (von 42 auf 35 Sitze zurück). Das schmerzt!

Grosse Freude habe ich über mein persönliches Resultat auf der SP-Liste: ich schaffte es im Wahlkreis Bern-Mittelland Süd auf Platz 11, was für einen neu kandidierenden Mann auf der SP-Liste ganz akzeptabel ist :-). Und gänzlich euphorisch werde ich, wenn ich dann mein Wahlresultat in Köniz selber anschaue: da bekleide ich Platz fünf, gleich nach den vier Gewählten. Das fägt!

Herzlichen Dank an alle, welche mir ihre Stimme und ihr Vertrauen geschenkt haben!

Wer Grünliberal wählt, kauft die bürgerliche Katze im Sack Leserbrief heute im Bund zu lesen (17.3.2010)

Die Grünliberalen - eine bürgerliche Katze im Sack? Heute ist im Bund mein Leserbrief zum Thema erschienen Leitet Herunterladen der Datei ein-> lesen!

Schlussmobilisation

Nun geht es nicht mehr lange und wir wissen, wie die Regierung und der Grosse Rat des Kantons Bern neu zusammen gesetzt sein werden. Wenn Du / Sie den Wahlzettel noch nicht ausgefüllt hast / haben, dann empfehle ich:

1.     Für den Regierungsrat Barbara Egger, Philippe Perrenoud, Bernhard Pulver und Andreas Rickenbacher. Damit die Erfolge der rot-grünen Regierung gestärkt und weiter geführt werden können.

2.     Für den Grossrat die Liste 9, SP. Damit diejenige Partei zum Zug kommt, welche sich für die Arbeitsnehmer/-innen, für Bildung und soziale Sicherheit einsetzt.

3.     2-mal Christian Roth auf jede Liste! Damit Köniz im Grossen Rat – nebst unserem bisherigen Könizer Grossrat Harald Jenk – eine zweite Stimme erhält.

HERZLICHEN DANK!

Und: meine kleine Wahlüberraschung soll nun gelüftet werden :-) -> Leitet Herunterladen der Datei ein 2-mal Christian Roth auf jede Liste!

Schon sind 2 Newsletters zu den Grossratsswahlen online

Der zweite Newsletter zu den Grossratswahlen 2010 ist online. Er geht auf meine politischen Forderungen und Schwerpunkte ein. Der erste Newsletter vom Februar 2010 widmete sich den Themen "Meine Familie", "mein beruflicher Weg" und "mein politischer Weg" ein. Zu finden die beiden Newsletters Öffnet internen Link im aktuellen Fensterunter diesem Link.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterUnter diesem Link ist der Zugang zu meinem Smartvote-Profil zu finden. Besuche mich auf dem Politbarometer der Schweiz!

Und ganz neu bin ich wieder upgedatet auf politnetz.ch zu finden. Unterstütze mich dort mit ein paar Klicks! Vielleicht reicht es mir dann für eine Erwähnung im 20 Minuten ... Öffnet externen Link in neuem Fenster-> unter diesem Link zähle ich auf deinen Support, danke!

Renten senken leicht gemacht?

Am 7. März 2010 stimmen wir über die Senkung der Renten der Pensionskassen ab. Eine technisch-fade Angelegenheit? Auf den ersten Blick vielleicht. Aber Achtung: hier kocht eine unsoziale Suppe! Deshalb NEIN zur Senkung des Rentensatzes!

Leitet Herunterladen der Datei ein--> Mein Leserbrief an die Bernerzeitung vom 10. Februar 2010

Die Armut im Kanton Bern bekämpfen!

Dem Sozialbericht 2008 „Armut im Kanton Bern: Zahlen, Fakten und Analysen“ können  erschreckende Tendenzen entnommen werden. So muss im Kanton Bern mehr als jede vierte alleinerziehende Frau mit einem oder mehreren Kindern durch die Sozialhilfe unterstützt werden. Aber auch bei Ehepaaren mit Kindern steigt die Gefahr, sich nicht mehr selber über die Runden zu bringen deutlich. Es zeigt sich immer klarer: Kinder grossziehen ist eine Armutsfalle. Das stimmt nachdenklich.

Der sehr gut recherchierte und kompetente Sozialbericht 2008 aus der Direktion von Philippe Perrenoud (Gesundheits- und Fürsorgedirektion) zeigt Zahlen und Fakten, aber auch Lösungsansätze auf. Lösungsansätze, welchen ich zum Durchbruch (mit)verhelfen will:

1. Weiterausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat stark präventive Wirkung, um gar nicht erst in die Armutsfalle zu gelangen.

2. Früherfassung im Vorschulalter: denn die ersten Lebensjahre sind für die Entwicklung eines Kindes von entscheidender Bedeutung.

3. Sicherstellen von existenzsichernden Löhnen: Die Eigenverantwortung und der Anreiz zur Erwerbsarbeit darf nicht ausgehöhlt werden, in dem viele Menschen trotz Erwerbsarbeit zu Working Poor werden und der Sozialhilfe anheim fallen.

Mehr zum Thema Armut im Kanton Bern sind hier zu finden:

Leitet Herunterladen der Datei ein- Sozialbericht 2008, Band 1, Zahlen, Fakten, Analysen

Leitet Herunterladen der Datei ein- Sozialbericht 2008, Band 2, Stimmen der Betroffenen

Leitet Herunterladen der Datei ein- Broschüre "Armut im Kanton Bern kurz erklärt"

Berner Energie-Manifest jetzt unterschreiben!

Ich unterstützte die folgenden vier Forderungen, mit denen der CO2-Ausstoss erheblich vermindert werden kann und mit welchen wir Arbeitsplätze in allen Regionen des Kantons schaffen können:

  1. Ich fordere, dass schlecht isolierte Gebäude, die zum Fenster raus heizen, saniert werden. Das bringt bei ca. 50'000 sanierungsbedürftigen Gebäuden im Kanton nicht nur 17 Prozent weniger CO2, sondern auch viele Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen.
  2. Ich befürworte eine Abgabe auf Strom, mit der ein sorgsamer Umgang mit Energie und eine nachhaltige Energieproduktion gefördert wird, zum Beispiel mit neuen Solarkollektoren und Photovoltaik-Anlagen.
  3. Ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen sind unsinnige Stromfresser und ich verlange deren Ersatz. Allein durch diese Massnahme wird die Hälfte des vom AKW Mühleberg produzierten Stroms eingespart.
  4. Ich will einen obligatorischen Energieausweis für Gebäude, wie es ihn ähnlich bereits für Haushaltsgeräte gibt, damit ich als Mieterin/Mieter oder als Käuferin/Käufer unabhängige Informationen über Energieverbrauch und Energiekosten meiner Wohnung erhalte.

Unterstützen Sie diese Forderungen auch? Öffnet externen Link in neuem FensterDann unterzeichnen Sie das Berner Energiemanifest hier! Herzlichen Dank!

Sozialschmarozertum? Ein Leserbrief an den Bund

Ein Leserbriefschreiber breitet im Bund vom 8.1. 2010 genüsslich zwei Erfahrungen aus, welche er angeblich mit Sozialhilfebezügern aus seinem Umfeld, gemacht habe. Er verkürzt dabei Sachverhalte gröblich und zieht folgenschwere Trugschlüsse (Leitet Herunterladen der Datei einOriginal-Leserbrief "Nicht arme Sozialhilfebezüger" hier). Dies kann so nicht stehen gelassen werden! Der Bund hat meine Replik in der Ausgabe vom 14.1.2010 abgedruckt. Hier der Leitet Herunterladen der Datei einAntwort-Leserbrief im Wortlaut, damit sich die interessierte Öffentlichkeit auch nach dem 14.1.10 informieren kann.

Und schon folgt der nächste Schritt: die Grossratswahlen nahen!

Kaum sind die Könizer Wahlen vorbei und kaum habe ich meinen Sitz im Parlament dank wunderbarer Unterstützung vieler toller Menschenn verteidigen können (siehe unten) folgt schon der nächste Streich!

Die Grossratswahlen stehen am 28. März 2010 vor der Türe. Und da kandidiere ich zusammen mit drei Frauen (Claudia Egli, Anna Mäder, Stephie Staub) und vier Männern (Martin Graber, Harald Jenk [bisher], Luc Mentha, Christian Vifian) aus Köniz auf der SP-Liste des Wahlbezirkes Bern Mittelland Süd.

Der Wahlausschuss hat seine Arbeit aufgenommen und wir sind am planen von Präsenz und Aktionen. Um uns der Bevölkerung (erneut) vorzustellen. Und auch hier gilt: jede Stimme zählt. Setze mich zwei Mal auf deinen Stimmzettel, danke!

Ich bin auch in der neuen Legislatur wieder dabei!

Mit grosser Freude kann ich mitteilen, dass ich auch in der neuen Legislatur dem Könizer Parlament als Mitglied der SP-Fraktion angehören werde. Mit 4877 Stimmen habe ich den 7. Platz auf der Rangliste der gewählten SP-ler/-innen erreicht.


Riesig freue ich mich auch über die Wiederwahl von Luc Mentha zum Gemeindepräsidenten, auch wenn ich diese Wiederwahl erwartet habe. Aber: Luc ist mit sensationellen 72% wieder bestätigt worden und hat seinen schwachen Herausforderer Urs Wilk weit im Schatten stehen gelassen!


Noch viel megamässiger freut mich die Wiederwahl von Luc Mentha und Katrin Sedlmayer in den Gemeinderat. Hier habe ich schon eher gezittert, bin aber doch immer verhalten optimistisch gewesen, dass wir es schaffen werden. Und: die Resultate zeigen, dass wir die beiden Sitze als Vollmandate geholt haben!


Im Parlament hat die SP leider dem nationalen Trend nicht widerstehen können und ist von 29,9 auf 24,2% eingesackt, was uns zwei Mandate gekostet hat. Wir sind aber mit 10 von gesamthaft 40 Sitzen immer noch die stärkste Fraktion im Parlament. Und haben mit Laavanja Sinnadurai eine junge und engagierte neue Kraft dazu erhalten. Herzlich willkommen!

Öffnet internen Link im aktuellen Fenster-> Mehr zu den Details der Könizer Gemeindewahlen 2009